Bestens vorbereitet für die Special Olympics: Saarlands Einsatzkräfte absolvieren erfolgreiche Online-Schulungen
Saarbrücken, Juni 2026. Vom 15. bis 20. Juni 2026 blickt Sport-Deutschland auf das Saarland: Die Special Olympics Nationalen Spiele finden im Bundesland statt. Um für die Sicherheit der Athletinnen und Athleten sowie der Gäste bestens gerüstet zu sein, hat der Landesfeuerwehrverband (LFV) Saarland e.V. betiligte Einsatzkräfte gezielt geschult. Die digitalen Weiterbildungsveranstaltungen stießen auf eine enorme Resonanz und werden von den Verantwortlichen als voller Erfolg gewertet.
An zwei Nachmittagen (03. und 09. Juni 2026) kamen zahlreiche saarländische Einsatzkräfte via Microsoft Teams zusammen. Federführend für die Organisation zeichnete sich der Fachausschuss 02 „Brandschutzerziehung und Aufklärung“ unter der Leitung von Uwe Arnholt verantwortlich. Die fachliche Schulungsleitung lag in den Händen von Lea Weiß (Kreisbrandschutzerzieherin des Landkreises St. Wendel) und Michaela Haupenthal seitens der Special Olympics.
„Wir sind mit dem Verlauf der Schulungen und dem durchweg positiven Feedback der Teilnehmenden mehr als zufrieden“, zieht der LFV Saarland ein erstes Fazit. Die hohe Teilnehmerzahl zeige das große Verantwortungsbewusstsein und das Engagement der saarländischen Feuerwehren im Vorfeld dieses sportlichen Großereignisses.
Sensibilisierung und Kommunikation im Fokus Inhaltlich setzte die Schulung bei den Grundlagen an: Über verschiedene Definitionen näherten sich die Einsatzkräfte dem Thema Behinderung. Dabei wurde schnell deutlich, dass in der Realität eine strikte Abgrenzung einzelner Behinderungsarten oft nicht möglich ist. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Begrifflichkeit: Im Hinblick auf die Spiele wurde herausgestellt, dass der Athlet*innenrat der Special Olympics den Begriff „Beeinträchtigung“ bevorzugt.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf dem respektvollen Umgang miteinander. Die Teilnehmenden erarbeiteten, dass viele Situationen bereits durch die einfachen Regeln des zwischenmenschlichen Respekts gelöst werden können, da es sich um Menschen mit individuellen Bedürfnissen, Meinungen und Persönlichkeiten handelt. Spezifische Besonderheiten bezüglich einzelner Beeinträchtigungen im Kontext der Großveranstaltung wurden zudem detailliert besprochen.
Für den Einsatzfall wurden den Kräften praktische Werkzeuge an die Hand gegeben:
Ergänzt wurden die Einheiten durch wertvolle Hintergrundberichte von Michaela Haupenthal, die den Feuerwehrkräften die Strukturen der Special Olympics und die tiefe Bedeutung dieser Spiele für die Sportlerinnen und Sportler näherbrachte. Ausgiebige Fragerunden und ein reger Erfahrungsaustausch rundeten die gelungenen Seminare ab. Die saarländischen Hilfsorganisationen gehen somit bestens vorbereitet und sensibilisiert in die kommenden Einsatztage.
