Feuerwehrorden und Ehrenzeichen von Heinz Krämer finden im Erzgebirge ihren Platz

Der Todestag von unserem Vater jährt sich im Mai das 14. Mal.

Ich habe es als Anlass genommen, mir Gedanken über die vielen Orden
und Ehrenzeichen der Feuerwehr zu machen. Diese Orden waren bis zum
Tod unserer Mutter im letzten Jahr von ihr aufbewahrt und gehütet. Da ich
weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zu den ehemaligen
Führungskräften der saarländischen Feuerwehr habe, bekam ich von
Jürgen Schneider (Nachfolger von unserem Vater) für das Unterbringen
der Orden eine passende Adresse von einem Feuerwehrhistoriker.

In Neuhausen im Erzgebirge wohnt Werner Seidler, ein
Feuerwehrkamerad, der durch eine Krankheit an den Rollstuhl gebunden
ist und keinen Dienst mehr verrichten kann. Er ist mit Jürgen Schneider
gut bekannt. Herr Seidler hat sich ein kleines Feuerwehrmuseum
aufgebaut, seine Sammlung ist Hobby und Leidenschaft. Mit ihm
habe ich Kontakt aufgenommen und erlebte einen Mensch, der sich
über meine Idee, die Ordens meines Vaters in seine Hände zu geben,
sehr gefreut hat.

Für ihn ist es eine Ehre, die Orden aufzubewahren. Als Dankeschön wird
er der Jugendfeuerwehr Löschbezirk Ottweiler eine Spende zu kommen
lassen. Unser Vater war bis 1988 (Hauptbrandmeister) im aktiven
Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Ottweiler tätig.

Für mich schließt sich der Kreis, die Orden haben ihren Platz gefunden
und ich bin mir sicher im Sinne von Papa.

Einem Besuch des Museums steht nichts im Wege.

Bärbel Müller (Krämer)