1. Regionalforum Brandschutzerziehung war ein voller Erfolg


Saarbrücken. Ein voller Erfolg im wahrsten Wortsinn war am Samstag, 6. April das erste Regionalforum Brandschutzerziehung des saarländischen Landesfeuerwehrverbandes (LFV), denn volles Haus herrschte am Tagungsort, dem Landesinstitut für Medien und Pädagogik (LPM) in Dudweiler. Ganze 185 Feuerwehrleute aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und sogar Nordrhein-Westfalen waren in die Landeshauptstadt gekommen, um sich im Bereich der Brandschutzerziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen weiterzubilden.
Aus dem Wunsch eine zusätzliche Möglichkeit zur Vernetzung und Weiterbildung der Brandschutzerzieher bei den Feuerwehren in Südwestdeutschland zu schaffen taten sich die Verantwortlichen bei den Feuerwehrverbänden aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zusammen. Sie schufen gemeinsam das Regionalforum Brandschutzerziehung, dessen erste Auflage nun der in diesem Bereich sehr aktive LFV Saarland im Dudweiler Landesinstitut für Medien und Pädagogik ausrichtete. 
Zu Beginn der ganztägigen Bildungsveranstaltung fanden sich alle 185 angereisten Teilnehmer aus Feuerwehrkreisen im weiten Atrium zur offiziellen Eröffnung des Forums und einem ersten Impulsvortrag ein. Gut gefüllt waren die Ränge des Atriums, als Präsident Bernd Becker vom LFV Saarland die ersten Grußworte sprach: „Ich bin stolz auf das Engagement der Brandschutzerzieher, die durch ihre Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht nur Brände zu verhindern helfen, sondern auch über die Feuerwehr informieren.“ Ausdrücklich dankte er dem ganzen Fachausschuss Brandschutzerziehung im LFV und den über 20 Helfern die das Regionalforum erst ermöglichten. Referatsleiterin Annerose Wannemacher richtete im Namen des Bildungsministeriums Grußworte an die anwesenden Feuerwehrleute und der für die Feuerwehr in Saarbrücken zuständige Sicherheitsdezernent Harald Schindel vertrat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und sprach auch in ihrem Namen Grüße aus. „Die Brandschutzerziehung durch die Feuerwehren beispielsweise in Kindergärten und Schulen hat einen enormen Stellenwert, deshalb ist es wichtig das Fortbildungsmöglichkeiten für die hier Aktiven wie das Regionalforum geschaffen und angeboten werden“, so Schindel. Untermalt und aufgelockert wurde die Eröffnung durch kurze Auftritte des Chors der Friedrich-Schiller-Schule aus Heusweiler. Die Gesangseinlagen mit aktuellen Charthits und zeitlosen Klassikern, wie Bella Ciao, begeisterten nicht nur die Forumsteilnehmer, sondern auch Sicherheitsdezernent Schindel. Er war so begeistert das er kurzerhand den gesamten Chor zu einem Besuch in den Saarbrücker Zoo einlud und ihnen Freikarten zusagte. 
Die Eröffnungsveranstaltung bot auch den passenden Rahmen um den in der Brandschutzerziehung sehr aktiven Nicht-Feuerwehrangehörigen Dominik Bick, Fachbereichsleiter am LPM, von Seiten der Feuerwehr für sein Engagement zu ehren. LFV-Präsident Bernd Becker und Landesbrandinspekteur Timo Meyer zeichneten Bick gemeinsam mit dem Silbernen Ehrenzeichen der saarländischen Feuerwehr aus.
Den Einstieg in das eigentliche Fortbildungsprogramm des Tages bildete ein Impulsvortrag des Heusweiler Schulleiters Alexander Paschke zur Brandschutzerziehung aus Sicht der Schulen. Danach verteilten sich die Forumsteilnehmer auf die verschiedenen Seminarräume des LPM. Den ganzen Tag über wurden insgesamt ein Dutzend unterschiedlicher Vorträge und Diskussionsrunden in mehreren Durchläufen für die Brandschutzerzieher angeboten. Breit gefächert waren nicht nur die Themen, sondern auch die Referenten: Angefangen von freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehrleuten, über Mitarbeiter der Unfallkasse, des Bildungsministeriums oder des LPM. Die Referenten präsentierten beispielsweise exemplarisch die enge Verzahnung von LFV und Bildungsministerium in der Brandschutzerziehung im Saarland oder die unterschiedlichen Leitfäden für die Ausbildung an Schulen und Kindergärten. Angeboten wurden aber auch Vorträge zur Didaktik in der Brandschutzerziehung oder auch zum Einsatz von Handpuppen, der im Saarland bereits erfolgreich mit einem eigenen Puppentheater betrieben wird. Zusätzlich zu den Vorträgen vor kleineren Gruppen in den Seminarräumen stellten im Atrium des LPM verteilt sieben Fachunternehmen aus der Feuerwehrbranche ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Mit dabei auch die Schornsteinfegerinnung des Saarlandes, mit der der LFV erst vor kurzem eine Kooperation eingegangen war.
Nach einem ganzen Tag voller Fortbildungsmöglichkeiten rund um die Brandschutzerziehung fand das für alle Teilnehmer erfolgreiche Regionalforum gegen 17 Uhr sein Ende. Klar war allen Beteiligten direkt, das an dieser Stelle im kommenden Jahr mit einem erneuten Regionalforum angeknüpft werden muss und sich der Verbund der vier Bundesländer Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mehr als nur bewährt hatte.

Regionalforum Brandschutzerziehung im Saarland

Saarbrücken. Es ist eine große Premiere im kleinen Saarland, wenn am Samstag, 6. April über 200 Feuerwehrleute aus vier südwestdeutschen Bundesländern zum ersten Regionalforum Brandschutzerziehung im Saarbrücker Landesinstitut für Pädagogik und Medien zusammenkommen. Das vom Landesfeuerwehrverband (LFV) Saarland ausgerichtete Regionalforum dient nicht nur der Fort- und Weiterbildung der in der Brandschutzerziehung engagierten ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrleute, sondern auch zum Austausch und Knüpfen von Kontakten untereinander.

Die Brandschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen sowie die Brandschutzaufklärung von Erwachsenen nimmt bei der Feuerwehr einen immer größeren Stellenwert ein. Durch vermehrte Aufklärung sollen Brände schon im Vorfeld verhindert werden und zusätzlich Arbeit und Funktionsweise der Feuerwehr erklärt werden. Organisiert sind die saarländischen Brandschutzerzieher in einem engagierten, mitgliederstarken Fachausschuss innerhalb des LFV. Doch blieben die Brandschutzerzieher aus dem Saarland in ihrer wichtigen Arbeit weitgehend unter sich. Nur das jährliche Bundesforum Brandschutzerziehung und die Ausschusssitzungen beim Deutschen Feuerwehrverband boten begrenzt Möglichkeit sich über die Landesgrenzen hinweg auszutauschen und zu vernetzen. Ähnlich ging es auch den Brandschutzerziehern aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem benachbarten Rheinland-Pfalz. So kam auch die Idee auf, als neue Möglichkeit der Fortbildung und Vernetzung ein jährlich stattfindendes Regionalforum der vier Landesfeuerwehrverbände im Südwesten ins Leben zu rufen. Die erste Auflage dieser neuen gemeinsamen Plattform organisiert am Samstag nun der LFV Saarland in den Räumlichkeiten des Landesinstitut für Pädagogik und Medien. Neben Teilnehmern aus dem gastgebenden Saarland werden auch viele in der Brandschutzerziehung aktive Feuerwehrangehörige aus dem nahen Rheinland-Pfalz sowie dem weiter entfernten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt Saarbrücken erwartet.

Das Programm des ganztägigen Regionalforums ist breit gefächert und besteht aus unterschiedlichsten Vorträgen und Diskussionsrunden rund um Brandschutzerziehung sowie –aufklärung von den „Anforderungen an den Brandschutz in Kindertagesstätten und Schulen“ bis hin zum „Brandschutz bei Senioren“. In mehreren Vorträgen werden auch die aufwändig ausgearbeiteten Leitfäden für die Brandschutzerziehung an saarländischen Schulen vorgestellt oder auch die Arbeit des beliebten Handpuppentheaters in der Brandprävention. Das Ziel des Regionalforums ist es aber nicht nur neues Wissen zu vermitteln und andere Wege, gerade die erfreulich kurzen Wege im Saarland, aufzuzeigen, sondern auch den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben sich untereinander zu vernetzten und anhaltende Kontakte für die weitere Zusammenarbeit zu knüpfen.