Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung 2017 im Floriansdorf KiEZ Frauensee, Brandenburg

Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung 2017
im Floriansdorf KiEZ Frauensee, Brandenburg

Deutschlands größtes Expertentreffen für die Brandschutzerziehung und -aufklärung fand vom 03. bis 04.11.2017 im Floriansdorf KiEZ Frauensee im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald nahe Berlin statt.

Neben mehr als 250 Fachleuten aus ganz Deutschland, Belgien, Niederlande und Österreich waren auch fünf Brandschutzerzieher aus dem Saarland unter der Leitung des Landesfachausschussvorsitzenden Uwe Arnholt, Feuerwehr Heusweiler, welcher gleichzeitig auch Mitglied des Bundesfachausschusses ist, der Einladung zum FORUM Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) gefolgt. Das Anmeldestop des Veranstalters spricht für die Nachfrage, Notwendigkeit und Qualität dieses Expertentreffen.

Neben der Vorstellung erprobter Konzepte gelang es den ausgewiesenen Expertinnen und Experten mit spannenden Beiträgen aus der Praxis für die Praxis aktuelle Entwicklungen und Trends in der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung aufzuzeigen. Die Teilnehmer konnten sich zwischen 18 verschiedene Workshops entscheiden und neue Ideen oder Anregungen in der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung mit nach Hause nehmen. Das erste Mal waren auch Referenten aus dem europäischen Ausland dh den Niederlanden, Belgien und Österreich dabei. Brandschutzerziehung ist Lebenserziehung – vom Kindergarten bis ins Seniorenheim

Zu den einzelnen Themenblöcken und Workshops gehörten ua. Inklusive Brand-schutzaufklärung für Flüchtlingsgruppen und –Unterkünfte, Ausbildungskonzepte für Brand-schutzerzieherInnen, BE in Kindertagesstätten mit U3-Kindern, BA zu Besonderheiten beim betrieblichen Brandschutz, Brandschutzerziehung im Fokus Qualitätsmanagements, Brand-schutzerziehung in Belgien, Brandschutzerziehung in den Niederlanden, Brandschutz-erziehung in Österreich, neue Materialien in der Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung usw.

Eine gute Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch bot am Freitag die Abendveranstaltung. Natürlich fanden auch in den kleineren und größeren Pausen der Workshops viele interessante Gespräche und Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Eine weitere Möglichkeit sich über neue Trends und Materialien zu informieren, fand man bei den Ausstellern in der Mensa, wo ua. das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Bundesverband für Brandverletzte e.V. und zahlreiche Fachfirmen, Vereine und Verbände und zahlreiche renommierte Aussteller vertreten waren. Aus Sicht der saarländischen Brandschutzerzieher eine sehr gute und gelungene arbeitsintensive Veranstaltung mit vielen guten Ideen und Anregungen für unsere tägliche Arbeit. Aus dem Saarland nahmen folgende Kameraden Brandschutzerzieher LM Andreas Poitiers, Lb Wahlschied, HFM Christan Lang, Lb Heusweiler & FM Manfred Mailänder alle Feuerwehr Heusweiler & die Stv. Regionalverbandsbrandschutzerzieherin OFF Gabi Christmann, Feuerwehr Kleinblittersdorf teil.

Feuerwehr gibt Sicherheitstipps zum Martinstag

Presseinformation Nr. 54/2017 vom 9. November 2017

Feuerwehr gibt Sicherheitstipps zum Martinstag

Feuer anmelden, beaufsichtigen, kontrollieren / Laternen faszinieren Kinder

Berlin – Vom kleinen Laternenmarsch der Kindergartengruppe bis hin zum überörtlich bekannten Martinsumzug mit musikalischer Begleitung und großem Martinsfeuer: Am 11. November, dem Martinstag, finden in vielen Regionen Deutschlands „feurige“ Veranstaltungen statt. Egal, ob Teelicht in der Laterne oder flackernde Flammen zum Abschluss – vor allem Kinder sind von Feuer fasziniert. Damit es nicht zu Unfällen kommt, geben die Feuerwehren folgende Sicherheitstipps zum Martinstag:

Eine echte Kerze oder ein Teelicht in der Laterne sind toll – wenn das Kind vorher entsprechend gelernt hat, damit umzugehen. Hierzu gehört auch die passende Kleidung: Keine brennbaren Stoffe oder auch langen Haare direkt an der Flamme!

Fängt eine Laterne Feuer, sollten Erwachsene in der Kindergruppe die Situation entschärfen: Auf nicht brennbarem Untergrund abgelegt, stellt die Laterne keine Gefahr mehr dar und kann ausbrennen.

Vergessen Sie nicht, Ihr Martinsfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde (häufig das Ordnungsamt) anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.

Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Martinsfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.

Halten Sie bei großen Feuern eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen und mindestens 100 Meter zu Straßen betragen. Windrichtung beachten! 

Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!

Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.

Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112!

Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist.

Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

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